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Montag, 6. September 2004, 16:40

Internes WLan für Shuttle und Co.....

Die Idee ist daraus entstanden das die original WLan Lösungen
der Hersteller meist teuer sind und dabei noch billige Antennen
verwenden und man so weniger Leistung hat und vor allem das
Sie da meist mit externen Antennen nicht gerade Transport-
freundlich sind b.z.w. nicht gut aussehen.....

Da aber fast alle Barebonehersteller Ihre Gehäuse nicht selber
herstellen sondern sie wie die meisten ( unter anderem auch
Shuttle ) von Casetec beziehen gleichen die Grundgehäuse
sich eigentlich alle nur das der Hersteller noch seine Front
davor setzt .... und genau hier ist der Vorteil zwischen Front
und Gehäuse ist hier meist mehr als genügend Platz um diese
WLan Lösung unter zu bringen.

Als WLan Modul nehmen wir ein beliebiges WLan das es als
USB-Dongles z.b. für Notebooks gibt:


Hervorragend sind hier z.b. Dongles von Netgear geeignet
da in diesen WLan Module von XiCom verbaut werden die
Dank ihres Prism-III Chipsatz auch keine Probleme in der
Treiberbeschaffung für z.b. Linux oder ZetaOS ( BeOS )
oder Solaris machen.

Als zweites brauchen wir nun Antennen die man im Fachhandel
als Ersatz für WLan Router bekommt. Hier nehmen wir am besten
Antennen mit einer Verstärkung von 5db da diese im Gegenteil
zu den 3db Antennen des z.b. original Shuttle WLan eine wesentlich
höhere Sende/Empfangsleistung bieten:


Wer das optimale aus seinem WLan rausholen will kauft sich direkt 2
Antennen ( aber selbst eine hat noch eine fast 2mal so hohe
Sendeleistung selbst wenn Sie wie in unserem Fall hinter der Front
nicht gerade Ideal eingebaut ist).

Nun zum Einfachsten.... als erstes befreien wir die Antenne von Ihrer
Gummiummantelung da Sie sonst nicht zwischen die Front passt. Bei
den hier verwendeten Antennen von DLink kann man den Mantel mit
etwas Kraft und drehen einfach abziehen:


Bei der nun ( ohne Gummimantel ) vor uns liegenden Antenne bitte nicht
auf die Idee kommen irgendwas zu kürzen oder zu verbiegen da sonst
der Frequenzebereich in dem die Antenne verstärkt nicht mehr stimmt
und Sie so Nutzlos währe:


Nun schneiden wir den Kabel durch so das wir die Antenne auch von
Ihrem Anschlussstück befreit haben. An diesen löten wir nun eine ca.
15 cm lange Verlängerung. Anschliessend wird diese Lötstelle und
die Ganze restliche Antenne in Schrumpfschlauch gesteckt ( aus dem
Baumarkt oder gut sortierten Elektronikfachgeschäft. Da die wenigsten
ein Heissluftgebläse für solche Fälle Ihr Eigen nennen dürften tut es
auch jeder Handelsübliche Fön um den Schlauch zu schrumpfen.
Anschließend sollte die Antenne in etwa so aussehen:


Als nächstes befreien wir das WLan-Dongle von seinem störenden
Gehäuse so das man das WLan Modul in etwa so vor sich liegen hat:



Als nächstes besorgen wir uns einen 4pol. Kabel mit einer
4pol. einreihigen Buchse an einem Ende ( z.b. aus einem
alten Rechnergehäuse ):


Wenn wir nun im Handbuch zum Mainboard die Belegung des
internen USB-Steckers:


rausgesucht haben können wir die USB-Buchse von dem
WLan Modul ablöten und mit der richtigen Belegung den
Kabel ans Modul Löten:


Die Belegung der Lötpunkte am WLan-Modul selber ist
eigendlich immer aufgedruckt:


Nun Löten wir vom Modul die ( in diesem Fall grünen )
Keramikantennen ab:



An diese Stellen löten wir nun unsere vorher vorbereiteten
Antennen dran.... dadurch das die Keramikantennen
natürlich nicht gerade viel gewinn haben im Gegensatz
zu unseren hier verwendeten 5db Antennen haben
die Module eine extrem hohe Verstärkung und mit unseren
Antennen haben wir jetzt eine ziemlich hohe Sende/Empfangs-
leistung:


Nun können wir das Ganze an der Front per Kabelbinder
befestigen:


und an den Onboard USB anschließen:


Wenn bei einem Probelauf nun Windows das Modul erkennt
haben wir alles richtig gemacht und können die Front
wieder an den Rechner schrauben:



und das WLan einrichten und genießen.... so und jetzt
können die Fragen und Kommentare kommen... ;)

mr.rayban

unregistriert

2

Montag, 6. September 2004, 20:59

hab ich das nicht schon woanders gesehen

Hi Michael

Ist das nicht ein U/FL Anschluss wie z.B. bei Mini PCI WLAN Adaptern für Notebooks?




Bei denen ist das doch der Anschluß für eine "Clip" Antenne ähnlich einem Druckknopf. Das Kabel verschwindet dann meistens im Notebook und geht dort dann zu den eigentlichen Antennen.



Könnte man daraus nicht noch was zaubern? Also ich meine aus dem "Druckknopf" Anschluss nicht aus dem Mini PCI :?:

Gruß
Heiko Roschmann

JA-Connect Technik

3

Montag, 6. September 2004, 21:11

Re: hab ich das nicht schon woanders gesehen

Zitat von »"mr.rayban"«

Hi Michael

Ist das nicht ein U/FL Anschluss wie z.B. bei Mini PCI WLAN Adaptern für Notebooks?



Gruß
Heiko Roschmann

JA-Connect Technik


Theoretisch ist es beim abgebildeten Modul zwar eine Antennenbuchse
wie Du meinst nur ist sie nicht beschaltet ( sprich hat keine Verbindung
zum eigendlichen WLan-Modul wie Du siehst ) die ersten Module die ich
dafür verwendet hatte waren nicht aus USB-Sticks sondern direkt als
einzelne Module gekauft ( sind ja XiCom XI735 ) dort waren denn die
Keramikantennen nicht bestückt dafür aber die Buchse beschaltet....

Warum unötig Geld ausgegeben wird und die Buchse überhaupt noch
bestückt ist in diesen Netgear Versionen frag ich mich selber....