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Donnerstag, 4. März 2004, 14:41

Zwangs-Bandbreitenerhöhung der t-com

Hi alle,

ich bin DSL-Nutzer der ersten Stunde und habe damals von der Telekom ein DSL-Modem geschenkt bekommen, welches allerdings nur den Standard UR1 beherrscht.

Ich kann mir gut vorstellen, dass die T-Com im Zuge der Aufstockung der DSL-Anschluesse umrüstet auf UR2..

Was passiert nun aber mit meinem "alten" DSL-UR1-Zugang und vor allem mit meinem "alten" UR1-DSL-Modem??

Gruesse aus dem Ruhrgebiet,
Jens

Anonymous

unregistriert

2

Freitag, 5. März 2004, 00:58

Hallo,

bei mir ist erst nach UR2 DSL verfügbar geworden, trotzdem tut ein "altes" DSL-Modem hier tadellos seinen Dienst.

Bis auf die allerersten DSL-Modems (die grauen) sind auch fast alle per Software-Update direkt über Vermittlungstelle auf UR2 geupdatet worden.

MarkW.

Fortgeschrittener

Beiträge: 517

Wohnort: Dinslaken

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3

Freitag, 5. März 2004, 01:03

Bei mir dito, hab trotzdem sicherheitshalber noch ein aktuelles DSL-Modem hier liegen, für "Tag X"....

Ich finds auch ganz schön sch.... von Teleschromm, einfach was einzuführen, was

a) keiner braucht

b) keiner will (wer will schon mehr zahlen?)

c) keiner freiwillig umstellen würde

ausserdem dieser Zwang dabei. Sonderkündigungsrecht ok, aber man steht hiererorts ja mangels Alternativen ohne schnelles Internet da...

Muss da nicht die RegTP was tun von wegen Benachteiligung des Konsumenten und Ausnutzung der Vormachtstellung seitens der DTAG ?

4

Mittwoch, 10. März 2004, 14:55

Hi alle,

ich habe mich gerade mal mehrere Stunden in diverse Warteschleifen der t-com gehängt ... Ergebnis:

Laut Aussage der Technik (nach der x-ten Rückfrage) gibt es kein Problem bei der Umstellung auf die neue Geschwindigkeit bei alten UR1-Modemen, wenn an eben diesem Anschluss zu keiner Zeit ein UR2-fähiges Gerät angeschlosse wird. Der Rechner in der VST soll das UR1-Gerät erkennen und auch mit der höheren Bandbreite prima funktionieren.

Sobald allerdings einmalig ein UR2-fähiges Gerät an diesem Anschluss betrieben wird, ist kein Rückschritt auf UR1 mehr möglich, so die Aussage der t-com.

Naja, harren wir der Dinge, die da kommen mögen, ich werde versuchen, mir zur Sicherheit ein UR2-fähiges DSL-Modem zu besorgen ....

Gruesse aus dem Ruhrgebiet,
Jens

5

Donnerstag, 11. März 2004, 19:02

Stimmt irgendwie nicht ganz.... die Umstellung auf UR2 muss
"per Hand" durchgeführt werden da der Kunde an einen anderen
Port gehängt werden muss. Umstellung hat hier z.b. ( auch
DSL-Kunde der ersten Stunde ) dank "bestem" T-Kom-Service
auch nur fast 5 Wochen gedauert.

Auch ist nicht jedes alte Modem UR2 fähig... lass dich besser
direkt mit einem Techniker verbinden dann kannst Du es genau
abklären ( er brauch dazu die Seriennummer deines Modems
da z.b. nicht alle Serien der hier im Umkreis verwendeten Siemens
Modems UR2-Updatefähig sind ).

Martin S.

Anfänger

Beiträge: 11

Wohnort: Voerde

Beruf: Kommunikationselektroniker

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6

Freitag, 12. März 2004, 16:47

Der Kunde hat nichts zu befürchten wenn die Umstellung auf die neue Geschwindigkeit erfolgt. Normalerweise sollten die alten Modems auch weiterhin laufen. Der Port in der Vermittlungsstelle bleibt der alte. Bin bei der Telekom im Vertrieb tätig und uns wurde gesagt das der Kunde seine alten Modems weiter nutzen kann.

7

Dienstag, 16. März 2004, 16:04

Hallo Martin S.,

Zitat von »"Martin S."«

Der Kunde hat nichts zu befürchten wenn die Umstellung auf die neue Geschwindigkeit erfolgt. Normalerweise sollten die alten Modems auch weiterhin laufen. Der Port in der Vermittlungsstelle bleibt der alte. Bin bei der Telekom im Vertrieb tätig und uns wurde gesagt das der Kunde seine alten Modems weiter nutzen kann.


Ich habe da so das ein oder andere Mal schlechte Erfahrungen sammeln dürfen, was mündliche Aussagen der t-* angeht:-((

Die Aussagen vom Vertrieb weichen mitunter stark ab von den Aussagen der Technik-Abteilung...

Würdest Du als t-com-Mitarbeiter (oder auch t-systems, etc, weiss ich ja nicht) mir die obige Aussage bitte nochmals schriftlich via mail zukommen lassen? Meine Adresse ist t - com @ endlich - mail . de (spaces natürlich weglassen, ist nur für die Spammer eingebaut)

Ich traue dem Braten immer noch nicht so ganz und würde es nicht einsehen, wenn ich für eine Geschwindigkeitssteigerung, die ich nicht wollte, mehr zahlen soll und dann auch noch ein neues Endgerät anschaffen muss, weil das alte auf einmal nicht funktioniert.

Nichts für Ungut, ich war und bin ein zufriedener t-com-Kunde, DSL läuft super-stable, aber ich habe bei der Umstellung so meine Zweifel.

Gruesse aus dem Ruhrgebiet,
Jens

8

Dienstag, 23. März 2004, 10:01

Ich hab´s schriftlich!!:-)

Hi alle,

kleines Update des Threads:

Ich habe gestern von der t-com nach einer Anfrage meinerseits folgende Mail erhalten:

--------------[schnipp]---------------
Sehr geehrter Herr Heinemann,

vielen Dank fuer Ihre E-Mail.

Auch nach der Umstellung Ihres Anschlusses auf T-DSL 1000
ab dem 01.04.2004 koennen Sie das vorhandene Telekom-Modem
weiternutzen.

Mit freundlichen Gruessen

Ihre Deutsche Telekom AG

Im Auftrag

Daniel Tiedge

--
--------------[schnapp]---------------

Harren wir also der Ding, die da kommen, trotzdem besorge ich mir mal was ur2-fähiges ...

Gruesse aus dem Ruhrgebiet,
Jens

Ben

Schüler

Beiträge: 92

Wohnort: Kiel

Beruf: Lead Software Engineer

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9

Mittwoch, 24. März 2004, 20:13

Nun, als ich von Wesel nach Kiel gezogen bin, konnte ich mein altes DSL Modem von Siemens vergessen. Ich musste mir dann notgedrungen das Teledat 300 LAN kaufen. Die Telekom wollte die Anschaffungskosten auch nicht tragen, obwohl es deren Schuld mehr oder weniger ist, das in verschiedenen Bundesländern andere Protokolle verwendet wurden / werden...

Anonymous

unregistriert

10

Freitag, 23. April 2004, 10:53

teorie und praxsis

In der teorie funktzionieren alle modems (ausage vom vertrieb)
in der praxsys ist das natürlich was gantz anderes.
Dann naben wier ja uch noch die telekomiker wo der eine nicht weis was der andere macht. 8) :lol: :twisted: